Tagesausflug der
Tischtennisabteilung am 20.06.2009 nach Köln
„ .... da simmer
dabei, das is priimaa, priimaa Colonia.... “ war das Motto des Ausfluges der
Tischtennisabteilung am 20.06.2009. Um ca. 8.00 Uhr ging es von Gießen aus mit
dem Zug nach Köln. Schon nach wenigen Kilometern Bahnfahrt waren die
Frühaufsteher nach dem Motto „ .... der frühe Vogel fängt den Wurm ....“ bereits
am „Vorglühen“ und erhielten auch prompt von den noch etwas Reservierten einen
Dämpfer mit „ ....Vielerchen, däi so freu peife, holt owends de Hobch ....“ (auf
Hochdeutsch: Vögelchen, die morgens zu früh pfeifen, holt abends der Habicht)
wohlwissend, dass der Tag noch lang und die Schlagzahl am Glas noch zunehmend
sein wird.
Nach ca. 2 ½
Stunden war Köln erreicht und beim Verlassen des Hauptbahnhofes konnte man
sogleich den Kölner Dom in seiner voluminösen und prachtvollen Bauweise sehen.
Während sich die Fußkranken überwiegend im und um den Dom herum an den
Sehenswürdigkeiten erfreuten, machten sich einige wenige Actionhungrige auf den
Weg über die mehr als 500 Stufen zur Turmspitze.
Naja, der Geist
ist willig aber das Fleisch ist schwach und so hielt sich der Turmdrang dann
doch in Grenzen; 500 Stufen hat auf jeden Fall keiner gezählt, vielleicht fürs
Auf- und Absteigen zusammen.
Sodann zog es die
Reisegruppe in die Kölner Altstadt, wohl gemerkt unter ortskundiger Führung
eines 1.FC-Köln-Mitgliedes aus den eigenen Reihen.
Na denn Prost
hieß es schon nach wenigen Gehminuten, als die Offerte von 1 Meter Kölsch zur
ersten Rast einlud. Der eigentliche Startschuss war jetzt gefallen.
Mit Blick auf den
geplanten Besuch des Schokoladenmuseums war aber bereits nach wenigen Metern
Kölsch Aufbruchstimmung angesagt. Nun war der Durst erst mal gelöscht, doch
schon knurrte der Magen und die „Tatort-Wurstbraterei“ -hier wurde mal ein
Tatort gedreht- in unmittelbarer Nähe vor dem Schokoladenmuseum wurde regelrecht
geentert. Schließlich wollte man ja etwas gegessen haben, bevor man sich im
Schokoladenmuseum den Gaumen verwöhnen lässt – hatten wohl einige gedacht; doch
neben einem Minimini-Täfelchen Schokolade und einer in warmer Schokolade
„gedunkter Eiswaffel woar do nix“. Trotzdem sollte das Museum ein „Muss“ für
alle Köln-Touristen sein.
Nach dem
Museumsbesuch kamen dann die mitgereisten Damen zum Zuge, denn ein
Einkaufsbummel durfte ja nicht fehlen – während dessen sich die Herren der
Schöpfung zu einem Kölsch-Intermezzo in einer urigen Kneipe einfanden.
Zwischenzeitlich
war die „Kaffee-Zeit“ vergangen und es ging gemütlich entlang der Rheinpromenade
zurück in die Altstadt, denn da stand ja noch etwas auf dem Programm: der
Walfisch, ein Lokal wo alles etwas größer ausfällt, das Essen – das Getränk. War
es am Vormittag noch 1 Meter Bier in der Länge, so war es jetzt 1 Meter Bier in
der Höhe.
Auch bei den
Speisen war das ein wenig anders: gibt man sich sonst mit einem 200g Kotelett
zufrieden, so musste es jetzt das 800g Kotelett sein. Auf jeden Fall konnte
keiner sagen, dass er nicht „satt“ geworden sei.
Nach einigen
Kölsch zum „Nachrutschen“ ging es dann nochmals durch die Altstadt zurück zum
Hauptbahnhof von wo aus gegen 22.00 Uhr die Heimreise angetreten wurde.
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